Bernhard Scheid
Studium der Japanologie und Völkerkunde in
Wien.
Curriculum vitae
Bernhard Scheid begann seine Tätigkeit am Institut 1990 mit seiner Mitarbeit am Projekt "Geschichte des Alters im vormodernen Japan", Abschnitt japanisches Mittelalter. Seit 1997 arbeitet er an Projekten zur Entwicklung des Shinto, in denen es um die wechselseitigen Beeinflussungen von japanischem Buddhismus und kami-Glauben geht. Inhaltlich haben sich bislang zwei Schwerpunkte herauskristallisiert: 1) Der Yoshida Shinto, der im 15. Jh. entstand und vor allem in der Edo Zeit (17.-19 Jh.) weit verbreitet war; 2) Der Hachiman-Glaube, der seit seiner Entstehung im 7. oder 8. Jh. sowohl vom Buddhismus als auch von diversen weltlichen Mächten Japans gefördert wurde. Ergänzend widmet sich Bernhard Scheid dem Ausbau seines online-Handbuchs "Religion in Japan".
Publikationen
Monographien
- Der Eine und Einzige Weg der Götter: Yoshida Kanetomo und die Erfindung des Shinto. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2001.
- Im Innersten meines Herzens empfinde ich große Scham. Das Alter im Schrifttum des japanischen Mittelalters. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1996.
Sammelbände
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Bernhard Scheid, Mark Teeuwen ( ed.), 2006
The Culture of Secrecy in Japanese Religion. London, New York: Routledge, 2006. -
Mark Teeuwen, Bernhard Scheid (ed.), 2002
Tracing Shinto in the History of Kami Worship. Sonderband des Japanese Journal of Religious Studies 29/3-4.