Marion Rastelli

geb. 1968, Studium der Indologie und Soziologie in Wien, 1998 Promotion, 2006 Habilitation.

Marion Rastelli beschäftigt sich seit 1993 mit der Tradition des Pāñcarātra, als sie ihre Dissertation über die philosophisch-theologischen Grundanschauungen der Jayākhyasaṃhitā, einem der ältesten erhaltenen und wichtigsten Text dieser Tradition, begann. Seit 1995 arbeitet sie beim internationalen Projekt Tāntrikābhidhānakośa. Dictionnaire des termes techniques de la littérature hindoue tantrique (Wörterbuch zur Terminologie hinduistischer Tantren) mit, für das sie Artikel für die viṣṇuitische Tradition verfaßt und seit Sommer 1999 auch die redaktionellen Arbeiten übernommen hat. Ihre Tätigkeit am Institut begann 1990 mit kleineren Arbeiten für das Projekt Wörterbuch zur indischen Erkenntnistheorie und Logik. Sie ist seit 1998 am Institut angestellt und arbeitet derzeit, nach Abschluß des Projekts Zur Geschichte der Rāmānuja-Schule, an Veṅkaṭanāthas Bedeutung für die Rāmānuja-Schule.

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